Komplexe Prozesse der Kollagensynthese
Im Zentrum der Kollagenbildung steht Prokollagen – ein Vorläufer, der jedoch nur einen Teilaspekt der Synthese abbildet. Die
vollständige Kollagenproduktion umfasst verschiedene Schritte: aus
Aminosäuren wie Glycin, Hydroxyprolin und Prolin wird zunächst Prokollagen gebildet, das anschließend zu Tropokollagen-Fibrillen
zusammengefügt und schließlich zu stabilen Kollagenfasern
organisiert wird.
Es existieren 28 unterschiedliche Kollagentypen im Körper.
Am häufigsten stimulieren Kollagenpräparate Typ I und
III.
Für eine effektive und nachhaltige Hautverjüngung bedarf es jedoch deutlich mehr.
Es braucht ein Netzwerk aus Proteinen, am besten in Kombi mit verschiedenen Produkten oder Verfahren!
Ein nachhaltiger Straffungseffekt
erfordert die gezielte Stimulation
weiterer Kollagentypen. So ist beispielsweise Typ IV entscheidend für die Verankerung an der Basallamina, während Typ VII als „Ankerfibrille“ fungiert. Ohne diese
Verbindungselemente können die retikulären Fibrillen (Typ III) nicht an die Basallamina andocken – die Stabilisierung der Epithelzellen
bleibt aus.
Auch Elastin, ein von Fibroblasten gebildetes Protein, spielt eine grosse Rolle.
Nur wenige Produkte erfüllen den gewünschten Standart, und haben die Fähigkeit Elastin und Kollagen zu fördern. Darunter gehört:
Profhilo, Sunekos, Swich, Sculptra,
Redensity 1, und z.B. Microneedling